Gemeinsame Auftaktveranstaltung mit 30 Gemeinden

Schulfreiräume - Veranstaltungen

23.02.2018
Landhaus St. Pölten , Landhausplatz 1 , 3100 St. Pölten

Miteinander einen Spielplatz oder Schulhof planen, gemeinsam gestalten, aktiv mitarbeiten - dies ist der Leitgedanke der seit 2015 laufenden Förderaktion "Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung" - eine Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich, der NÖ Familienland GmbH und der Aktion "Natur im Garten".

 

 

"Gestalten Sie mit uns gemeinsam Bewegungs- und Begegnungsräume für alle Generationen!" - So lautete der aktuelle Aufruf zur dritten Förderperiode, der an alle niederösterreichischen Gemeinden und Schulgemeinden gerichtet war und einlud, ihre Spielplatz- oder Schulhofprojekte bei der NÖ Familienland GmbH einzureichen und einen Antrag auf Förderung zu stellen.

90 neue Bewegungsräume
Bisher wurden im Rahmen der Förderinitiative 60 Spielplätze und Schulfreiräume eröffnet und auch in der dritten und letzten Förderperiode werden weitere 30 Projekte umgesetzt und bis Juni 2019 fertiggestellt. Am 23. Februar feierten die aktuellen 30 Siegergemeinden mit Landesrätin Barbara Schwarz, Landesrat Karl Wilfing und der NÖ Familienland GmbH ein gemeinsames Auftaktfest in St. Pölten, das ganz im Zeichen des miteinander Gestaltens stand. Zahlreiche Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, Direktorinnen und Direktoren, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Kinder und Jugendliche folgten der Einladung ins Landhaus und erhielten einen ersten Eindruck, was das gemeinsame Projektjahr für Gemeinde und Schule möglich macht.

Miteinander gestalten
Die Förderaktion umfasst neben finanzieller Unterstützung - bis zu zwei Drittel der entstandenen Projektkosten (max. 20.000,- bei Spielplätzen und max. 40.000,- bei Schulhöfen) werden gefördert - auch eine umfangreiche Prozessbegleitung durch die NÖ Familienland GmbH, eine Gestaltungsskizze und Mitbeteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Bei der "Spielforscher-Werkstatt" werden die Wünsche an den Freiraum erarbeitet und über die beliebtesten Spielfunktionen und Gestaltungselemente demokratisch abgestimmt. Diese Ergebnisse fließen gemeinsam mit den Anforderungen von Gemeinde und Schule in die Gestaltungsskizze mit ein. Im Rahmen einer gemeinsamen "Pflanz-Werkstatt" wird der Spielplatz oder Schulfreiraum von den Kindern und Jugendlichen begrünt. Der partizipative Prozess hilft dabei, die Freiräume optimal auf die Nutzerinnen und Nutzer anzupassen und auch eine Identifikation mit dem Bewegungsraum zu schaffen.

Bewegung tut gut
Es ist längst erwiesen, dass Bewegung - vor allem an der frischen Luft - dem Körper und der Seele gut tut. Auch die aktuelle Begleitstudie zur Förderaktion "Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung", die die Auswirkung von Schulfreiräumen auf ihre Nutzerinnen und Nutzer evaluierte, zeigt, dass sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Pädagoginnen und Pädagogen nach einer Pause im Freien entspannter und energiegeladener in den Unterricht zurückkehren. Auch die Möglichkeit, den Schulfreiraum als grünes Klassenzimmer oder im Turnunterricht zu nutzen, wird verstärkt angenommen. Da die Schule zum neuen Lebensraum geworden ist, sind bedürfnisgerecht gestaltete Freiräume essenziell. Auch Spielplätze sind wertvolle Treffpunkte und Kommunikationszentren in den Gemeinden.
"Wir freuen uns, dass wir neuerlich 30 Gemeinden und Schulgemeinden eine Förderung für die Errichtung von bedürfnisgerechten, naturnahen Schulfreiräumen oder Spielplätzen zusagen konnten und das Land Niederösterreich weiterhin in den Ausbau von Bewegungs- und Begegnungsräumen und somit in Freiräume für alle Generationen investiert", sind sich Landesrätin Barbara Schwarz und Landesrat Karl Wilfing bei der Auftaktveranstaltung einig.


Die 30 geförderten Gemeinden sind:

Öffentliche Schulfreiräume:

  • die Gemeinden Texingtal, Lichtenegg und Weinzierl am Walde
  • die Marktgemeinden Breitenfurt, Tulbing, Reichenau an der Rax, Rappottenstein, St. Leonhard am Hornerwald, Nöchling, Albrechtsberg, Aggsbach Markt und Kirchschlag
  • die Stadtgemeinde Groß Gerungs

 

Nicht öffentliche Schulfreiräume:

  • die Gemeinde Seebenstein
  • die Marktgemeinden Brunn am Gebirge, Mönichkirchen, Purgstall, Schönberg am Kamp, Eichgraben, Paudorf und Schweiggers
  • die Mittelschulgemeinde Hollabrunn
  • die Praxisvolksschule Baden
  • die Stadtgemeinde Schrems

 

Spielplätze:

  • die Gemeinde Waidmannsfeld
  • die Marktgemeinden Wullersdorf, Jedenspeigen und Schwarzenau
  • die Stadtgemeinden Ebreichsdorf und Zwettl

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