Schulfreiräume

Kinder und Jugendliche brauchen natürliche Erfahrungsräume, um ihre Sinne zu schärfen und eine Vielzahl an Informationen sammeln zu können, die auch ihre intellektuelle Entwicklung stärken. Sie brauchen mehr denn je Begegnungs- und Handlungsräume für ein aktives, naturnahes und gesundheitsförderndes Schulleben.

Schulen sind nicht nur ein Platz zum Lernen. Sie sollen für die SchülerInnen und PädagogInnen auch ein Platz zum Wohlfühlen sein. Der Gestaltung einer lernfördernden und ausgleichenden Umgebung, auch rund um das Schulhaus, kommt eine ganz besondere Bedeutung zu.

Bewegen - Lernen - Erholen - Spielen

In einem naturnahen, bedürfnisgerecht gestalteten und kindgerecht ausgestatteten Schulfreiraum sollen für unsere Kinder und Jugendlichen viele positive und entwicklungsunterstützende Möglichkeiten der Entfaltung gegeben sein.

Viele Schulen bieten auch bereits schulische Nachmittagsbetreuung an. Naturnahe Schulfreiräume leisten hier einen wichtigen Beitrag - es sind Begegnungsräume für Kinder in und außerhalb der Nachmittagsbetreuung. Es sind Freiräume, die zu Bewegung animieren und wo Spiel und Rückzug möglich sind. Auch die Positionierung der Schule innerhalb der Gemeinde, als Lebens- und Erfahrungsraum für junge Menschen und als Treffpunkt für außerschulische Aktivitäten, wird gestärkt.

Kinder sind die wahren Experten und planen ihren Schulhof mit

Wer weiß am besten, was einen gelungenen Spielraum ausmacht? Selbstverständlich jene, die ihn täglich bespielen und erobern. Kinder sind die eigentlichen Experten, die uns in ihrem spontanen Verhalten Auskunft darüber geben, wie Plätze gestaltet sein müssen, an denen erlebnistiefes Spiel möglich ist. Daher sind die zukünftigen NutzerInnen des Schulfreiraumes von Beginn an mit eingebunden – Partizipation steht im Mittelpunkt des Projektes.

Natur erfahren und erleben

Naturnahe Schulfreiräume bieten vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Hier können Mädchen und Burschen hautnah miterleben, wie Gärten aussehen, in denen Menschen, Pflanzen und Tiere gemeinsam Platz haben.

Das direkte Erleben, Erfahren, Angreifen und Ausprobieren ist enorm wichtig für die Entwicklung des Kindes. So werden die motorischen Fähigkeiten, geistigen und sozialen Kompetenzen entwickelt. In Schulfreiräumen soll nicht primär eine Ansammlung von Spielgeräten sein. Durch Strukturierung des Geländes, durch Bepflanzung und Geländemodellierung wird jene Atmosphäre geschaffen, in denen Kinder ihr eigenes Spiel entwickeln können. Das Schaffen unterschiedlicher Bereiche ist notwendig, um unterschiedlichste Bedürfnisse auf begrenztem Raum erfüllen zu können.

Best Practice Beispiele

Vom Enkelkind bis zu Oma und Opa - alle halfen mit, den neuen Spielplatz in der Marktgemeinde Kilb zu begrünen.

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Veranstaltungen

Schwerpunkte der Tagung waren die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Schulfreiräumen und das Erkennen der Zusammenhänge zwischen Bewegung, Lernen und Erholung. Internationale...

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Kinder und Erwachsene verbrachten einen gemeinsamen kreativen Nachmittag am Schulfreiraum der NMS Pottenbrunn.

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SchülerInnen der VS und NNÖMS Haag erforschten gemeinsam mit Vertretern des Seniorenzentrums "Liese Prokop" den neuen Schulfreiraum inklusive Generationenpark.

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Im Rahmen der großen Förderaktion "Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung" begrüßt LR Mag. Barbara Schwarz rund 50 TeilnehmerInnen zur 1. Schulhofreise durch Niederösterreich.

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