Jetzt ist für alle etwas dabei!

: News | News: Bewegungs- und Begegnungsräume | Bewegungs- und Begegnungsräume: Schulfreiraum | 20.12.2017

Die Schüler/-innen der Volksschule Maria Laach am Jauerling freuen sich über ihren neuen Schulfreiraum.

Eine Sitzarena im Freien dient als grünes Klassenzimmer.

Landesrätin Barbara Schwarz und Landesrat Karl Wilfing präsentierten mit Rektor Thomas Haase und Roswitha Wolf (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik) den Endbericht der Begleitstudie. Mit dabei waren auch Barbara Trettler (NÖ Familienland GmbH) und Christa Lackner (Natur im Garten) mit zwei Schüler/-innen der ÖKO-NMS Pottenbrunn.

"Jetzt ist für alle etwas dabei!" - Diesen Satz hat ein im Rahmen der Begleitstudie zur Förderaktion "Schulhöfe und Spielplätze" befragter Schüler geäußert und er beschreibt kurz zusammengefasst die erfreulichen Endergebnisse der Studie.

Schule braucht Freiräume
Das Land Niederösterreich stellt innerhalb von vier Jahren vier Millionen Euro für die Errichtung von Schulhöfen und Spielplätzen zur Verfügung. Im Herbst 2015 startete die Förderaktion "Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung" in die erste Runde. 20 Schulfreiräume - öffentlich und nicht öffentlich zugänglich - sind in dieser ersten Förderperiode entstanden. Um wissenschaftlich zu erörtern, wie sich die Verfügbarkeit von Schulfreiräumen auf Schüler/-innen und Pädagogen/-innen auswirkt, entstand die Studie als Gemeinschaftsprojekt der NÖ Familienland GmbH, der Aktion "Natur im Garten" und der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien.

Was die Studie beinhaltet
Im Zeitraum Herbst 2015 bis Sommer 2017 nahmen jene 20 Schulen an der Studie teil, die im Rahmen der ersten Förderperiode einen neuen Schulfreiraum errichteten. Zusätzlich zu den Schüler/-innen nahmen auch jene Erwachsenen an der Studie teil, die an der Projektentwicklung und Umsetzung maßgeblich beteiligt waren. Die quantitative Befragung fand in allen 20 Pflichtschulen statt, die qualitative Befragung wurde an zwei dieser Schulen durchgeführt. Insgesamt 29 Schüler/-innen, 14 Pädagogen/-innen, fünf Erziehungsberechtigte, zwei Schulwarte/-innen und ein Gemeindebediensteter nahmen an den Interviews teil. Mithilfe zweier Befragungszyklen - nämlich zum einen vor der Neugestaltung und zum anderen ein Jahr nach Eröffnung des neuen Schulfreiraumes - wurde der Prozess wissenschaftlich begleitet. Abgefragt wurde unter anderem die Wirkung auf körperliche und seelische Gesundheit all jener Personen, die den Schulfreiraum nutzen, die Wirkung auf das soziale Verhalten oder die schulischen Leistungen und die Auswirkungen des partizipativen Prozesses.

Bewegung ist wohltuend
Dass körperliche Bewegung, vor allem an der frischen Luft, positive Auswirkungen auf Körper und Geist hat, ist längst wissenschaftlich bewiesen. Kinder und Jugendliche brauchen aktive Pausen zwischen dem Unterricht um neue Energie zu tanken und die Batterien wieder aufzuladen. Auch die Studienergebnisse zeigen, dass nach der Neugestaltung der Schulfreiräume die Pause öfter draußen verbracht wird und sich sowohl Schüler/-innen als auch Pädagogen/-innen nach einer Erholung im Freien wohler fühlen. Ebenso die Kommunikation mit Freundinnen und Freunden ist den Kindern und Jugendlichen ausgesprochen wichtig. Das Lehrpersonal nimmt wahr, dass die Schüler/-innen ausgeglichener, ruhiger und aufnahmefähiger sind - weshalb auch öfter Unterricht im Freien abgehalten wird. "Die positiven Endergebnisse und die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten eine Schulfreiraumes zeigen uns, wie wichtig es ist, in den Ausbau von Schulhöfen zu investieren", freut sich Bildungslandesrätin Barbara Schwarz.

Download uploads/downloads/Summery_Studie_Schulfreiraeume.pdfZusammenfassung des Endberichts der Begleitstudie "Jetzt ist für alle etwas dabei!"

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